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Ab 30. März neu im Programm  


   die Prophezeihungen der Maya  - eine Hochkultur und ihr Verschwinden   


Dieses wurde in Texas (USA) vom Houston Museum of Natural Science produziert und wird erstmalig in Deutschland gezeigt.

Die Geschichte der Maya verbunden mit dem Jahr 2012 weckt das Interesse vieler Menschen. Einige verbinden mit dem Datum 21.12.2012 ein besonderes Ereignis für andere ist dies das Ende eines Kalenderzyklus, welcher dann wieder von vorn beginnt.

 Die Maya sind ein Volk mit einer wechselvollen Jahrtausende alten Geschichte. In der Show reisen wir zu berühmten Stätten der Maya nach Uxmal, Chichen Itza, Tikal und Palenque. In überaus anschaulichen Bildern wird die Hochkultur der Maya, das Wissen um kalendarische Zusammenhänge und astronomische Beobachtungen nachvollziehbar dargestellt. Die alten Kultstätten entstehen erst als Ruinen vor dem Auge des Betrachters und werden dann in computeranimierten Nachbildungen in Szene gesetzt. Die Leistungen der Maya werden herausgehoben und mit beeindruckenden Bildern untermalt – eine Reise in erlebbare Vergangenheit.

Eine der berühmten erhaltenen Schriften, der Codex Dresdensis (800 Jahre alt) sagt möglicherweise eine große Flut voraus. Auf der letzten Seite des Codex speit ein mythischer Drache Wasser, was unterschiedlich interpretiert wird. Die Schrift ist eine der bedeutendsten Zeugnisse vorspanischer Zeit in Amerika. Die 39 Blätter aus Feigenbaumrinde haben aneinandergelegt eine Länge von 3,50 Meter. Der Codex zeigt Hieroglyphen, Bilder und Symbole, mit denen Maya-Priester ihr Wissen für die Nachwelt erhielten.

Die Entschlüsselung Ende des 19 Jh. durch den Dresdner Bibliothekar Förstemann ermöglicht uns heute einen Einblick in die Hochkultur der Maya und ihr umfassendes Wissen über Astronomie. Außergewöhnlich war die Baukunst der Maya.

Die erste Einteilung der Mayahochkultur in zeitliche Abschnitte beginnt ab 1500 v. Chr. von der vorklassischen Periode (1500 v. Chr. - 250 n. Chr.) bis hin zur Epoche der Postklassik (900 - 1492 n. Chr.). Uxmal und Chichen Itza waren dominierende Stadtstaaten der Postklassik. Die Maya bauten auch Observatorien, wie das Caracol in Chichen Izta und beobachteten den Himmel.


Die Heimat der Maya reichte von Südmexiko bis zum nördlichen Zentralamerika und lässt sich geographisch in drei grundverschiedene Regionen gliedern:

- Die nördliche Zone ist gezeichnet von größtenteils unfruchtbaren Ebenen und flachem trockenem Land mit nur wenigen Flüssen und Seen.
- Die mittlere Zone hingegen hatte üppige Regenwaldgebiete durchzogen von großen Flüssen mit riesigem Wasserreservoir.
  Dies machte sie zum eigentlichen Kernland der Maya und der Entwicklung ihrer Hochkultur.
- Die südliche Zone war eine Zone der Gegensätze, einerseits hohe Berge und kühles Klima und die sehr heiße Pazifikküste.

Diese so unterschiedlichen klimatischen Bedingungen schlugen sich natürlich in der Lebensweise der Maya nieder. Auf dem Höhepunkt ihrer Kultur, sahen sich die Maya mit der schlimmsten Dürre seit tausenden Jahren konfrontiert. Sie vernichtete eine Zivilisation, die den Regenwald abgeholzt hat, um Getreide zu säen und zerstörte Stadtzentren, da diese nicht genug Wasser für ihre Bevölkerung speichern konnten. Die alte Zivilisation der Maya ging unter - das war vor mehr als tausend Jahren – lange vor der spanischen Eroberung. Ohne Vorwarnung für die Astronomen oder Könige brach diese große Zivilisation zusammen.

Länger als ein Jahrtausend, waren die großen Städte der Maya verlassen – im Stich gelassen von ihren Bewohnern, dem Wetter ausgesetzt und durch den Regenwald zurückgefordert. Doch die Maya leben fort in Ihren Kultstätten und Ruinen, zum Beispiel in der Pyramide des Kukulcán aus Chichen Itza. Die Tempelanlage ist ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt und die am zweithäufigsten besuchte archäologische Stätte in Mexiko. Sie wurde im Jahre 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Miniwelt macht über 3500 Jahre Geschichte und Kultur für die Besucher erlebbar. Von Anfang an - also seit 1999 - steht die Pyramide des Kukulcán als eines der ersten Modelle im kulturellen Landschaftspark. Damals standen wir noch am Anfang unseres modellbauerischen Könnens. Mit einer Grundfläche von 4,84 Quadratmetern und 30.000 handgeschliffenen Steinen war sie durchaus eine Herausforderung. Besonders die Anfertigung der Ecksteine war ein Abenteuer. Vor dem Schneiden der Steine stand die Kopfarbeit, in Form von einer Abwicklung, denn die Ecksteine wurden auf einen vorgefertigten abgestuften Unterkörper aufgebracht. Zuerst wurden kleine Quader zugeschnitten, anschließend die Rundungen abgefeilt und zu guter letzt aus den Ecksteinen eine Ecke in verschiedener Winkligkeit herausgesägt. Das klappte natürlich nicht beim ersten Mal und so wurden einige Probiersteine benötigt. Die Schlangenköpfe wurden in Ton gefertigt und in Fließbeton abgegossen.

Die Pyramide ist bei einem Mexikobesuch ein Muss. Das Besondere an der Miniwelt ist die Vergleichbarkeit der Dimensionen der Modelle durch den einheitlichen Maßstab 1:25.

So passt zum Beispiel die Pyramide von Chichen Itza vom Volumen her 3 mal in das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig. Diese einzigartigen Vergleiche ergeben sich in der Miniwelt in Lichtenstein.

Vorstellungen ab 30. März 2012
geeignet für Besucher ab 10 Jahren 
Dauer: ca. 25 Minuten